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Popsoap 14 | Christoph Schneider Report

Popsoap 14 | Christoph Schneider Report

Christoph Schneider// There is no business like Müllbusiness
3 Tage nachdem ich in mühevoller Klein- und Feinarbeit die gesamte Palette an Immergutrocken-Programmheften gedruckt, gepackt und geschnürt hatte klingelte mein Telefon. Auf dem Display meines achtundneunziger Sony Ericssons vibrierte eine mir bis dahin nicht bekannte Nummer. [»]

Popsoap 13 | Christoph Schneider Report

Popsoap 13 | Christoph Schneider Report

Der Chrischi// Kling, Klang, Ich & Ich
Nach 3 Wochen hart erarbeitetem Sozialheldenstatus in meiner Heimat, durfte ich nun wieder hinein ins Kleinod meiner neuen Heimat. Mein Urlaub war also vorbei. Fazit: 3 Wochen Jahresurlaub, der ausgeschrieben zur Erholung und Entspannung dienen sollte, in die Heimat gesetzt. [»]

Popsoap 12 | Christoph Schneider Report

Popsoap 12 | Christoph Schneider Report

Christoph Schneider// Schwere Zeit für Superhelden
Die Tage in meiner Heimat flogen ereignislos dahin. Ich kümmerte mich beherzt um den Haushalt meiner Mutter, ging einkaufen, beobachtete die Blätter beim gelb werden und verbrachte viel Zeit mit mir und dem Fernseher. Ich hörte lange nichts von Susan und ihrem neuen Güterbahnhof Club. Scheinbar war dieser nicht mehr als einmalig oder aber immer noch im Kampf zwischen Ämtern und Behörden. [»]

Popsoap 11 | Christoph Schneider Report

Popsoap 11 | Christoph Schneider Report

Christoph Schneider// Club Rock’in Beats (zwei)

Im Lichtkegel eines Scheinwerfers der Discobeleuchtung stand ich da. Fuß mitwippend, Hüfte schwingend, Kopf nickend, starrer Blick. Susan umarmt mich, drückt ihre Wange an meine und gibt mir einen Kuss. Danach schreit sie mir lauthals ins Ohr das sie so glücklich ist und das alles so gut geklappt hätte und jetzt endlich alles so toll ist.
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Popsoap 10 | Christoph Schneider Report

Popsoap 10 | Christoph Schneider Report

Christoph Schneider

// Club Rock’in Beats (eins)

Ich parkte das eigelbe Cabrio mit einem gekonnten U-Turn in eine Parklücke, groß genug für einen halben Mini Cooper, direkt vor dem Haus meiner Mutter. Sie fragte mich, ob ich alles los geworden bin und ob sich die Kinder gefreut hätten. Ich erwiderte, dass mich die Kleinwüchsigen mit den Teddys verhauen hätten und mich anschließend mit den Spielzeugautos in die Flucht geschlagen hätten. [»]

Popsoap 9 | Christoph Schneider Report

Popsoap 9 | Christoph Schneider Report

Christoph Schneider// Lovetoys

“H….Ha….Hal….Hall…. Tag!” Mein Sprachzentrum befand sich auf der Intensivstation, bereit für den Rest meines Lebens abzudanken. Meine Mundwinkel wie Beton im Gesicht festgemeißelt und mein Herz rutschte ohne Rücksicht auf Verluste knietief in meine Hose ab. Schon der Versuch, einzelne Buchstaben sinnvoll in Wörtern aneinander zu reihen scheiterte kläglich. [»]

Popsoap 8 | Christoph Schneider Report

Popsoap 8 | Christoph Schneider Report

christoph.gif// Trashtoys
Deprimiert schnalle ich mir meinen stummen Wegbegleiter auf den Rücken und schaue mich um! Der alte Bahnhof mit seiner roten Backsteinfassade und diesem grässlichen schwarzem Eingangstor, davor 2 Bushaltestellen von denen aus niemand mehr abfährt und links daneben der alte Springbrunnen mit der alten Skulptur von der ich bis heute nicht weiß, wer oder was das eigentlich ist. Es hatte sich wirklich nichts verändert. Gar nichts. [»]

Popsoap 7 | Christoph Schneider Report

Popsoap 7 | Christoph Schneider Report

CS// 160 Kilometer pro Stunde (!!!)
Sieben Uhr elf! Ein lautes Geräusch stört meinen Schlaf. Ich schrecke hoch, lasse meinen Arm mit einer einzigen kurzen Bewegung auf den „Shut Up“ Knopf meines Weckers fallen und dreh mich nochmal auf die Seite. Zu früh, viel zu früh denke ich und versetze mich noch einmal in den Tiefschlaf. Fünf Minuten später zwingt mich das altbekannte, nervtreibende Geräusch zum Aufstehen. [»]

Popsoap 6 | Christoph Schneider Report

Popsoap 6 | Christoph Schneider Report

/// “Sein oder nicht Sein mit Robotron ’79”

christophMein Herz schlägt schneller, meine Atmung dagegen stockt, mein Puls rast und meine Beine sind weich. Jeden einzelnen Satz war ich durchgegangen, jede Gesprächsituationen hatte ich geübt und auf jede Frage war ich vorbereitet. Die Stunde der Wahrheit rückte mit jeder Sekunde näher. Langsam wähle ich die Telefonnummer meiner Mutter. Null, Drei, Neun und so weiter und so fort. Der Schweiß perlt, mir ist sau heiß und ich bin nervös. Das Freizeichen erklingt. Verdammt, sie ist nicht etwa gerade beim Schwätzchen [»]

Popsoap 5 | Christoph Schneider Report

Popsoap 5 | Christoph Schneider Report

/// Broken Social Scene

christoph.gifIch schrieb Tag Fünfzehn nach meinem nächtlichen Totalausfall auf dem Immergutrocken 2007. Bisher hatte ich noch niemandem davon erzählt. Stattdessen versuchte ich den zweiten Festivaltag so gut wie möglich zu rekonstruieren. Aber vergebens, alle Fotos, Berichte, Fernsehaufnahmen waren mir vollkommen fremd. So etwas war mir in zweiundzwanzig Jahren Christoph Schneider noch nie passiert. Man kann sagen ich befand mich seit dem in einer Art Depression.
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Popsoap 4 | Christoph Schneider Report

/// IMMERGUTROCKEN 2007 (2.Teil)

…….der nächste Tag begann für mich etwas verkatert! Meinen Schlafsack hatte ich längst auf die andere Seite des Zeltes verlegt und Sauerstoff war auch eher Mangelware. Es war scheiße heiß in meinem Zelt. Ein Blick aus meinem Iglu zeigte mir, dass es auch meinen Mitmenschen und nächtlichen Leidensgenossen nicht besser ging. [»]

Popsoap 3 | Christoph Schneider Report

/// IMMERGUTROCKEN 2007 (1.Teil)

Etwa eine Woche nach meinem Konzertbesuch bei den „Magic Fantastic Super Childs“ und einer Self-Wellness-Kur meiner Gehörgänge, hatte ich wieder Lust auf gute, gitarrenlastige, handgemachte Musik. [»]

Popsoap 2 | Christoph Schneider Report

/// Mitfahrzentrale und Bräunungscreme.

Es ist Samstag Mittag. Ich schaue zu meinem Wecker und lese 11.30 Uhr ab. Ein Blick zum Balkonfenster verrät mir, dass draußen die Sonne scheint und es vermutlich ein schöner Tag ist. Es ist Mitte Mai. Ich überlege, was es heute für mich zu tun gibt und wie lange ich es noch in meinem Bett aushalte. Meine Überlegungen ergeben, dass nichts anliegt. [»]

Popsoap 1 | Christoph Schneider Report

/// Guten Tag!

Er arbeitet in einer Druckerei und schneidet dort monoton Flyer und sonstige Druckmaterialien. Tag für Tag, Monat für Monat in millionenfacher Auflage. Der Job macht ihm nur wenig Spaß und auch sein Lohn reicht gerade noch aus, um weiterhin alleine Leben zu können. Seine Kollegen sind muffig und der Chef oft ungerecht und habgierig. [»]