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Daft Punk’s Electroma

poster-electroma.jpgWenige Tage nach dem Konzert in Berlin gab es die Deutschlandpremiere von Daft Punks neuem Film Electroma. Einer Geschichte über Roboter, Kleinstädte, Wüste und Menschen.

Seit einiger Zeit läuft Electroma jeden Samstag um 00:00 im Pariser Cinéma du Pantheon.

In Deutschland hat sich kein Verleih gefunden aber dank Spex gab es ihn nun in dieser exklusiven Vorstellung im Kino Arsenal zu sehen.

Er handelt von Hero Robot No. 1 und Hero Robot No. 2 die in eine Kleinstadt reisen, um Menschen zu werden. Sie lassen sich ihre Helme mit künstlichen Gesichtern überziehen, was die Stadtbewohner (ebenfalls Roboter) schon mal gar nicht lustig finden.

Als die Plastikmasken unter der heißen Sonne zu schmelzen beginnen ist der letzte Tropfen Toleranz aufgebraucht und sie werden aus der Stadt gejagt.

Nun machen sie sich zu Fuß auf den Weg durch die Wüste. Ihr Ziel werden sie leider nicht erreichen.

Wie bereits bei ihrem letzten Film Interstella 5555 wird die ganze Zeit über kein Wort gesprochen. Wurde Interstella jedoch mit den Songs des Discovery Albums unterlegt, ist hier kein einziges Daft Punk Lied zu hören. Stattdessen werden wir mit Stücken von Todd Rundgren, Brian Eno, Curtis Mayfield, Gregorio Allegri, Sébastien Tellier, Haydn, Linda Perhacs, Chopin und Jackson C. Frank verwöhnt.

Trotzdem der Film einige Längen hat vergehen die 70 Minuten wie im Fluge.

Weiß man erst nicht so recht was man davon halten soll, stellt sich im Nachhinein ein merkwürdiges Gefühl in Bauch und Herzen ein. Dem konnte auch die recht mäßige Qualität der gezeigten Kopie nichts anhaben.

Etwas schade war es aber schon, denn die Bilder des Films sind grandios.

Der 412er Ferrari, die von Hedi Slimane für Dior entworfenen Lederoutfits der Roboterelectroma.jpg und ganz allgemein die von Thomas Bangalter gefilmte kalifornische Landschaft begeistern auch ganz ohne Ton.

Demnächst wird Electroma in Frankreich, England und den USA auf DVD erscheinen. In Deutschland hat sich mal wieder kein Verleih gefunden. Doch es dürfte kein all zu großes Problem sein, ihn zu importieren und zu Hause, wenn möglich über eine gute Anlage und auf großem TV, zu genießen.

Es lohnt sich auf jeden Fall.

Den Trailer gibt es HIER.


(elim)

  • Keine(r)
  • 2 Kommentare

    1. Fair wäre es gewesen, wenn du darauf hingewiesen hättest, dass ein nicht unerheblicher Teil des Publikums die “Längen” des Films durchaus negativ bewerten würde und der Darstellung, dass diese wie im Fluge vergangen wären, aufs Schärfste widersprochen hätten. Was im Übrigen auch für deinen vorletzten Satz gilt ;)

    2. Ja, na ich hab es halt aus meiner Sicht geschildert und es gab auch die eine oder andere Person die da meiner Meinung war.
      Der Film ist aber sicher nicht Jedermanns Geschmack, das haste recht.

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