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Adam Green »Sixes & Sevens«

51xngqrmtfl_ss500_.jpgAdam Green – der Mann, der mit seinen Wortkünsten Lebenssituationen beschreiben kann wie kein anderer. Am 7. März erscheint nun sein neues Album “Sixes & Sevens”.
Ordentlich auf die Kacke gehauen hat er. Orchester, Chöre, Bläser hier und da. Aber so richtig kommt das neue Material leider nicht rüber.



Ein bisschen schade ist das schon. Lange hat man von dem immer verplant wirkenden New Yorker nichts mehr gehört. Dann – wow – auf seiner Homepage tut sich etwas. Man wartet gespannt und dann geht es los. Voller Hoffnung und Vorfreude hört man die ersten Stücke. Der erste Song – der Festival Song – mit Chor und viel PomPom, ebenso wie bei der ersten Single “Morning after Midnight”. Dann die Frage: Adam Green? Wirklich? Klingt ganz anders. Naja weiter gehts. “Tropical Island” – ja das klingt schon eher nach ihm. Eine leichte Melodie. Der Text nicht ganz so harsch wie sonst, aber durchaus humorvoll – wie man es von Adam Green eben kennt. Bacardi-Feeling kommt auf.

Die nächsten Lieder läppern so vor sich hin. Auffällig sind Orgel, Trompete und Saxophon. Mr Green ist also auch auf den Zug aufgesprungen, mit dem zur Zeit alle fahren – alles ein bisschen jazziger. Reine Gitarren reichen nicht mehr aus – so scheint es. “You get so lucky” – ja schön wärs. Aber was hört man da? Eine Pan-Flöte. Jetzt geht’s aber los.

20 Songs und 48 Minuten sind es am Ende geworden. Die Songtexte sind ausgetüftelt wie immer. Ein junger Green, der bereits mit 11 Jahren begann, zu schreiben kann sich in 16 Jahren schon sehr weit entwickeln. Auch der Umzug von New York nach Berlin hat sicherlich seinen Teil beigetragen.

Adam Green ist und bleibt Entertainer, seine Songtexte sind einzigartig. Leider ist die Musik aber zunehmend schwächer geworden und trotz dem PomPom werden die Melodien nicht zu catchy Ohrwürmern. Die Zeiten von “Dance with me”, “Jessica” oder “Emily” sind damit wohl für’s Erste erledigt.

(VÖ 07.03.2008/ Rough Trade)

www.adamgreen.net
www.myspace.com/adamgreen1


(Koksi)

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