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Donots »The Long Way Home«

Es ist erstaunlich. Nach 16 Jahren Bandgeschichte, inzwischen 6 Studioalben und unzähligen Liveshows sind Ermüdungserscheinungen das letzte, womit das Publikum die Donots verbinden könnte. Die Hummeln im Hintern stets dabei hauen sie mit „The Long Way Home“ eine Platte raus, die eine Entwicklungsfähigkeit zeigt, die in Deutschland ihres gleichen sucht.

All jenen, die dieser Band Stagnation und ständige Rezitation ihrer selbst vorwarfen, sollte es jedenfalls das Maul stopfen. Hier treffen sich Spiel und Experimentierfreude und gehen mit einer Menge Gefühl einen trinken. Sehnsucht, Wut, Euphorie und das alles, den neuentdeckten Sangeskünsten von Gitarrist Guido sei Dank, immer mit einer ordentlichen Portion Rotz.

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Den langen Weg nach Hause haben sie auf sich genommen und um bewerte Floskeln zu bedienen: Zu Hause ist es doch am schönsten. Stimmt in diesem Fall tatsächlich und wenn es in „Changes“ heißt „We’re getting better day by day.“, so hat das nichts mit Arroganz zu tun. Ob wavige Synthesizer bei „Calling“, Folk-Einfüsse in „Let It Go“, wunderschöne Gitarrenarrangements wie in „Changes“.
Das alles klingt irgendwie neu und doch haben die Songs das, was man an den Donots so liebt. Das gute Bauchgefühl danach. Und es wäre keine Donots-Platte gäbe es keine großartigen Singalongs. Aber im Stich lassen, das tun sie einen ja sowieso nie.

(VÖ 26.03.2010 / Solitary Man)

donots.de
myspace.com/donots


(BnK)

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