+ + Kabelblume - Das Online-Fanzine für Popkultur + + » Frittenbude »Nachtigall« Frittenbude »Nachtigall« » Von T.resa » Nacht, Die, Jahren, Musik, Doch, Album, Das, Hörer, Feierei, Exzesswilligkeit, Band, Mingaer, Platte, Gehuldigt, 'Meta-Songs', Electrofikkkke, Rave-Stimmung, Frittenbude, Magnet, 'Partykultur' » + + Kabelblume - Das Online-Fanzine für Popkultur + +

Frittenbude »Nachtigall«

frittenbude Mit der Mingaer Band Frittenbude leuchtet ein neuer Stern am Audiolith-Himmel und was für einer! Ein Album, das halten würde, was es verspricht, wenn irgendjemand etwas versprochen hätte. “In 1000 Jahren sind wir Klassik. Selbst wenn wir ’s maßlos verkacken ziehen wir unser Ding durch.
Nur Spaß muss es machen.”


Der Stil irgendwo bei Electro/-rap/-punk vielleicht, denn neben klaren Beats wird die Musik streckenweise von einigen fast schon popesken Melodien bestimmt. Das trifft besonders auf die erste Singleauskopplung “Mindestens in 1000 Jahren” zu, die einen Blick auf die eigene Musik und auf die eigene utopische Wunsch-Welt wirft. Überhaupt werden diejenigen Hörer, die davon ausgehen, es nur mit Tanz/Spaßmusik zu tun zu haben, eines Besseren belehrt.

Lieder wie “Das Licht”, das eine gescheiterte Beziehung behandelt bzw. rekapituliert, überraschen den Hörer, wenn er sich nach ‘Meta-Songs‘ wie “Electrofikkkke” schon ganz auf die Rave-Stimmung eingeschossen hat. Doch das macht das Album zu einem besonderen.

Gehuldigt wird auf dieser Platte die Feierei und die Exzesswilligkeit und damit “Die Nacht” als Magnet für die ‘Partykultur’, als Versteck vor dem Alltag, vielleicht auch der Realität.

“Doch zugegeben verrückt wirkt die Welt im Rausch der Nacht | Die Nacht ist die Mutter, Die Nacht hat die Macht” (”Die Nacht”)

(VÖ 14.11.2008 / Audiolith)

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myspace.com/frittenbude


(T.resa)

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