+ + Kabelblume - Das Online-Fanzine für Popkultur + + » Scumbucket »Heliophobia« Scumbucket »Heliophobia« » Von Koksi » Es, Scheibe, Heliophobia, Zeit, Jahre, Musik, Nun, Jahren, Gehör, Und, Gefallen, Alternative, Problem, Hau-dich-weg-Sound, Perfektion, Rein, Drummer, Andererseits, Verstärker, Erstlingswerks » + + Kabelblume - Das Online-Fanzine für Popkultur + +

Scumbucket »Heliophobia«

Helmet, Sonic Youth und die Foo Fighters. Sie sind nur drei von den zahlreichen Einflüssen, die Scumbucket auf ihrem Erstlingswerk “Heliophobe” vereinen. 13 Jahre ist es her, als diese Scheibe - voll von Grunge, Alternative Rock und Noise - erstmals eingespielt wurde. Nun im neuen Jahrtausend wurde das Werk neu eingespielt. Während es 1997 nur wenige Tage dauerte, ließ man sich nun zähe 3 Jahre dafür Zeit. Zum 10jährigen Jubiläum kam man damals zusammen und entschied sich, die Platte zu re-releasen.

Nun gut. Es ist soweit. Nach drei Jahren. Dies geht nicht zuletzt aber vor allem wohl auf den Workaholic, Musiker und nun auch noch Produzenten Kurt Ebelhäuser zurück, der in anderen Projekten tätig war. Spätestens seit dem Drama um Blackmail sollte er nun aber wieder mehr Zeit gehabt haben. Der Beweis ist “Heliophobia”.

Das Debütalbum von vor 13 Jahren kommt in neuem Gewand daher. Ebelhäusers neue Produzentenqualitäten verpassen der Scheibe einen reiferen Sound. Alles klingt mächtiger. Die Gitarrenwände sind höher gewachsen. Klar und doch rotzig. Verträumt und doch alles genau, wie es sein soll. Es kracht. Aber gewaltig. Und ich als Nicht-Kenner des Erstlingswerks kann nur sagen: nach mehreren Malen Heliophobia raucht mir der Kopf.

Eben diese Wände, Verstärker, riesigen Arrangements sind es, die im Gehör sowohl dahinschmelzen können als auch sich geradezu hineinprügeln. Es schmerzt auf Dauer. Andererseits ist dies auch eher ein persönliches Problem mit diesem “Hau-dich-weg-Sound”, wie es der Drummer beschreibt. Rein technisch gesehen ist hier die Perfektion vorhanden und als nicht Alternative Musik Hörer mag der eine oder andere gar Gefallen an einem Song finden. Zu erwähnen wäre hier “Etah”, welches mit einer großartigen Melodiosität daher kommt. Auch “Big Step For Mankind” findet Gefallen in meinem Gehör.

Letztlich aber ist Scumbuckets Scheibe keine Neuerfindung der Musik. Einflüsse von starken Vorgängern bleiben hier zurück. Und in Anbetracht dessen, dass es nun mal ein Re-Make ist bleibt das musikalische Repertoire auch dementsprechend recht wenig abwechlungsreich.

(VÖ 06.11.2009 / Nois-O-Lution)

scumbucket-music.com
myspace.com/scumbucketmusic


(Koksi)

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