13. Jugendmedienfest – Ein Fazit
13. Neubrandenburger Jugendmedienfestival
Am 09.05.2007 ging das 13. Jugendmedienfest im komunalen Kino Latücht an den Start, und wurde von der Medienwerkstatt des Latücht – Film und Medien e.V. organisiert. Zu meiner Überraschung habe ich schon lange nicht mehr solch Euphorie bei den Jugendlichen und Filmbegeisterten in Neubrandenburg und deren Umgebung gesehen. Die Eröffnungsveranstaltung, Filmpremiere von Toni Schwabe “Der Zeitmacher”, und die Filmparty waren besser besucht als in den letzten Jahren, und das zu Recht. Das Wettbewerbsprogramm hat sich qualitativ und quantitativ zum positiven entwickelt. Ins Auge gefasst wurden Themen wie die Sternenwarte Rostock, als Unterrichtsgegenstand, die Rechte der Kinder, Shakespeare als T
rickanimation oder moderne CSI Performance. Das Spektrum zwischen Dokumentation, Trickanimation, Musikvideo und Fiktion schien klein, aber ausgeglichen. Der Gewinnerfilm des landesweiten Jugendvideowettbewerbs „Shit Happens- Schicksal eines Outsiders“, ist eine KS-Produktion. Killian Stieber setzte sich mit der Problematik: Junge liebt Mädchen, Mädchen will nicht, Junge tickt aus…. auseinander. Mehr sollte nicht verraten werden, denn der Film nimmt eine unerwartete Wendung, und verspricht Spannung bis zum Schluss.
Dieses Jahr konnte man erstmals einen landesweiten Schulzeitungswettbewerb im Latücht erleben und auch der 8. landesweite Schulvideowettbewerb ist mit Erfolg an den Start gegangen.
Dominik Rehling hat seinen Film “Für den unbekannten Hund” vorgestellt, an dem er die letzten 3 Jahre mit seinem Zwillingsbruder gearbeitet hat. Der Film ist ein Meisterwerk, vom Mann ganz zu schweigen. Wie er mit einer ruhigen, amüsanten und toleranten Art mit dem Publikum philosophierte und kommentierte war eine sehr gute Gelegenheit Regisseur und Film besser zu verstehen.
Die Filmparty am Freitag war ein ruhiger musikalischer Abschluss, nach der Preisverleihung, (die im Cinestar stattfand, und total überfüllt war), mit der Band „Sanddorn“ die ihren Fuß in der „Classic – Rock“ –Szene gefasst haben.
Für mich war das Jugendmedienfest sowohl als Teilnehmerin/Filmemacherin und Mitarbeiterin der Medienwerkstatt insofern interessant, zu sehen wie viel beschäftigt sich die Jugend mit dem Medium Film, und was/wie produziert sie es. Ich war sehr erstaunt, und positiv überrascht, über die Vielfalt im Detail, und den Elan weiter zu machen, weil es Spaß macht. Ich freue mich aufs nächste Jahr, und hoffe auf noch mehr Filmbegeisterte und Jugendliche, die sich trauen, ihre Produktion zu präsentieren.
(smexstar)

















ja hat spass gemacht
krasse scheisse!
die organisation hat trotzdem genervt
Das 14. Neubrandenburger Jugendmedienfest steht in den Startlöchern. Freuen uns auf Teilnehmer und Besucher.
http://www.jugendmedienfest.de