RATM – A capella gegen Republikaner
Einen besonderen Auftritt von Rage Against The Machine konnte man am vergangenen Dienstag in St. Paul, Minnesota erleben. Zuerst als Geheimgig im Netz für das gerade vor Ort stattfindende Ripple Effect Music Festival angekündigt, wurde der Auftritt der Band noch vor dessen Beginn verhindert, als die Polizei plötzlich die Bühne sperren ließ und das Konzert absagte.
Offizielle Begründung war die Sperrstunde um 7 p.m. und die fehlende Genehmigung dieses unangekündigten Konzerts. Wahrscheinlicher ist jedoch die Tatsache, dass zeitgleich der Parteitag der Republikaner um Präsidentschafts- kandidat McCain stattfand und RATM diesen natürlich nicht unkommentiert lassen wollten.
Nach dieser unfreiwilligen Bühnenblockade durch die Polizei ließen es sich RATM jedoch nicht nehmen ihren Fans trotzdem noch eine Message mit auf den Weg zu geben. Inmitten der Menge gaben sie, nur mit einem Megaphon bewaffnet, zuerst “Bulls On Parade” und danach “Killing In The Name Of” a capella zum Besten. Wow-wow-chikke-chikke-chikke-wow-wow.

Nach diesem improvisierten Konzert vereinigte sich das Puplikum zu einem spontanen Protestmarsch an dessen Ende es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei und leider auch zu zahlreichen Festnahmen kam.
(skywalker)

















coole aktion von ratm,
den schluss hätte man sich allerdings denken können…
bei 7:04 sieht man übrigens links hinter dem security-mann anti-flag-sänger justin sane. nur mal so nebenbei.
stimmt, cool hab ich garnicht gesehen, ja anti-flag waren wie schon bei ratm-tour vorband und spielten quasi den letzten gig auf der bühne bevor sie dann dichtgemacht wurde